Am 22. April: Tag der Bahnhofsmission


Führungen, Livemusik und Mitmach-Aktionen für Groß und Klein: Zum bundesweiten Tag der Bahnhofsmission am Samstag, 22 April, öffneten auch bayerische Hilfeeinrichtungen ihre Türen. „Hoffnung geben, wo Menschen leben“ lautete das Motto des diesjährigen Aktionstages, an dem die Bahnhofsmissionen in München, Augsburg, Nürnberg und Ingolstadt über ihre Arbeit informierten und ein buntes Programm boten. Am 2. Mai schloß sich die Einrichtung in Erlangen an.

Die Veranstaltungen reichten vom Kreativangebot für Kinder und Erwachsene über Infostände und Tombolas bis zur DB-Museumsführung in Nürnberg.
Gefördert wurde der „Tag der Bahnhofsmission“ dieses Jahr von der Deutsche Bahn Stiftung. „Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit, die letztendlich Menschen in schwierigen Lebenslagen und Notsituationen zugute kommt“, so Hedwig Gappa-Langer von der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern.

Obdachlose, Flüchtlinge, psychisch Kranke oder Reisende – sie alle finden in den 13 bayerischen Anlaufstellen  Zuflucht, Rat und Hilfe. Über 250 000 Gäste nutzen jedes Jahr das unbürokratische Gemeinschaftsangebot der katholischen und evangelischen Kirche. Die rund 320 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden erbringen jährlich mehr als 600 000 Hilfeleistungen. Jeder dritte Gast ist laut Statistik mittlerweile von Armut betroffen. Neben den sozialen Hilfen ist die Unterstützung beim Reisen der zweite große Arbeitsbereich der Bahnhofsmissionen. Dazu gehören Auskünfte und Hilfe beim Ein-, Aus- oder Umsteigen oder Begleitung von alleinreisenden Kindern und Menschen mit Behinderungen.