In der Bahnhofsmission gibt es das Luxusgut Zeit


Klares „Ja“ zur Bahnhofsmission: Auch nach dem Umbau des Münchner Hauptbahnhofs soll die ökumenisch getragene Hilfeeinrichtung „als fester und sicherer Ort in adäquaten Räumen bestehen bleiben“. Das betonte Stadtrat Christian Müller (SPD) beim diesjährigen Tag der Bahnhofsmission, der – eingebettet in das 120-jährige Jubiläum des katholischen Trägers „IN VIA München“ - groß gefeiert wurde. Einen guten Zeitpunkt, um Danke zu sagen, sah DB-Konzernbevollmächtiger Klaus-Dieter Josel an „diesem markanten Tag“. Neben einem Gruß vom „Chef“ Rüdiger Gruber hatte er viel Lob und Anerkennung für die „seit über 100 Jahren ausgesprochen gute Partnerschaft“ im Gepäck: „Wir können die Verantwortung gegenüber den Reisenden nicht immer alleine wahrnehmen. Deshalb sind wir froh, dass es die Unterstützung durch die Bahnhofsmission gibt.“ So könne den Kunden in vielen (Not)Lagen geholfen werden. Dass dies nach einem Umbau so bleiben soll, unterstrich Heiko Hamann, der Leiter des Bahnhofsmanagements München: „Wir versuchen, den gestiegenen Anforderungen an die Bahnhofsmission Rechnung zu tragen.“
Prominent besetzt war dann die "Wanderbank", ein Projekt, das aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert wird.

 

 


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