Bahnhofsmissionen laden zum "Perspektivenwechsel"


Rund 250 000 Gäste geben sich jedes Jahr in den dreizehn bayerische Bahnhofsmissionen die Klinke in die Hand. Viele befinden sich in einer sozialen Notlage habe, sind psychisch erkrankt oder körperlich eingeschränkt. Nicht wenige haben kein Dach über dem Kopf. Die weit über  300 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden helfen jedem, sofort und ohne Voraussetzungen. Jetzt, zum bundesweiten Tag der Bahnhofsmission am Samstag, 18. April, luden sie interessierte Besucherinnen und Besucher ein, die oft nur flüchtig wahrgenommene “andere” Seite der sonst so geschäftigen Bahnhofswelt kennenzulernen. “Perspektivenwechsel” lautete das Thema des Aktionstages, an dem sich die Bahnhofsmissionen in Nürnberg, Würzburg, Aschaffenburg und Passau, wo außerdem das 70-jährige Jubiläum gefeiert wird, beteiligten. Eine Woche später, nämlich am 25. April, bot München die Möglichkeit, mehr über das Engagement für Hilfesuchende zu erfahren, am 6. Mai schloss sich die Bahnhofsmission Erlangen an, teilte die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern mit.