Die Bahnhofsmission in den Medien


Ausstellung im Sozialministerium

Die Unsichtbaren sichtbar machen

München, Juni 2016. Reisende und Ratlose, Gutbetuchte und Gescheiterte, Neugierige und Nichtsesshafte  – sie alle haben die Wanderbank der bayerischen Bahnhofsmissionen auf ihrer Tour durch den Freistaat schon „besessen“. Jetzt steht die schlichte Holzbank im Foyer des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration in der Münchner Winzererstraße und lädt auch hier dazu ein, Platz zu nehmen – um zu sehen und zu hören, was andere zu erzählen haben. Staatssekretär Johannes Hintersberger folgte bereits der Einladung und würdigte bei dieser Gelegenheit die Arbeit der Bahnhofsmissionen.

„Geschichten und Bilder von der Wanderbank der Bayerischen Bahnhofsmissionen“ heißt die Ausstellung, die bis zum 12. Juli im Sozialministerium Station macht. Sie zeigt „Momentaufnahmen vom sozialen Hotspot Bahnhofsmission“, so Ministerialdirigent Burkhard Rappl bei der Eröffnung. Auf zahlreichen Fotos und in Audioaufnahmen werden die Menschen in den Mittelpunkt gerückt, die sonst kaum wahrgenommen werden, weil sie am Rande der Gesellschaft stehen. Ihnen gibt die Ausstellung ein Gesicht und ihren Geschichten ein Forum.
Mithilfe eines virtuellen Daumenkinos werden beispielsweise Erzählungen zum Leben erweckt, die eine Geschichtensammlerin notierte. In der Tradition der fast schon vergessenen Kunstform kommt auch dieses Daumenkino ohne Special Effects aus - dank eindringlicher Bilder und unterlegt mit Originalkommentaren der Menschen auf der Bank. (Text und Foto: Annette Bieber)
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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

 

Dezember 2014

Die Wanderbank. Eine Einladung zum Verweilen und Erzählen

Bänke sind wie kleine Inseln im oft hektischen Alltag. Kaum nimmt man auf der Bank Platz, scheint das Leben einem besonderen Rhythmus zu folgen. Es ist Zeit zum Verweilen, Ausruhen, den Gedanken nachhängen oder mit eben noch fremden Menschen zu plaudern. Einige bayerische Bahnhofsmissionen haben daher in den vergangenen Monaten mit einer Wanderbank solche Inseln in dem hektischen Bahnhofstreiben geschaffen. Die Bank stand für je eine bestimmte Zeit vor den Bahnhofsmissionen in Passau, München, Ingolstadt, Schweinfurt, Aschaffenburg und Würzburg. Auf der Wanderbank hat daher auch immer wieder die „Geschichtensammlerin“ Christiane Huber (zweite von links) Platz genommen, um den Menschen, Gästen der Bahnhofsmission und Passanten, zuzuhören, und das ein oder andere aufzuschreiben. „Wir haben deutlich gemerkt, wie wichtig es für viele Menschen ist, zwanglos von sich erzählen zu können, dass ihnen jemand zuhört und sie wahr- und ernst nimmt,“ berichtet Hedwig Gappa-Langer, Referentin für die bayerischen Bahnhofsmissionen bei IN VIA Bayern. (Foto: Sanne Kurz)






Schriftsteller sammelt Geschichten auf der Wanderbank

Bank-Geheimnisse mit Friedrich Ani

München, Mai 2014. Da ist es wieder. Dieses Klack, Klackklack, Pling.  Ein markantes Geräusch, das selbst mitten am Bahnsteig zwischen Lautsprecherdurchsagen und quietschenden Bremsen ins Ohr geht. Der bekannte Schriftsteller Friedrich Ani sitzt hier an Gleis 11 auf einer Hausbank und hämmert los auf seiner knallgelben Reiseschreibmaschine. Er sammelt Geschichten, die das Leben schreibt. Und die ihm Reisende, Gescheiterte und Gebrochene erzählen wollen, wenn sie sich zum ihm auf die schlichte Holzbank setzen.

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.



Mai 2014

Bahnhofsmissionen beim Katholikentag am Zug

Regensburg. Während des Katholikentages vom 28. Mai bis 1. Juni herrscht auf dem Regensburger Hauptbahnhof Hochbetrieb – und bei der Bahnhofsmission ebenfalls. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden sind auf den Bahnsteigen und im Bahnhof präsent: Sie nehmen Reisende in Empfang, helfen Menschen beim Ein- und Aussteigen, betreuen BesucherInnen mit Behinderung und geben Auskunft. Wer Zeit und Raum zum Auftanken braucht, ist in der Bahnhofsmission oder in ihrem Zelt auf dem Bahnhofsvorplatz jederzeit herzlich willkommen. Doch nicht nur am Bahnsteig zeigen die Bahnhofsmissionen Präsenz. Sie laden auch selbst zu einigen hochkarätig besetzten Veranstaltungen. So findet unter anderem am 29. Mai eine Podiumsdiskussion statt zu dem Thema  "Großer Bahnhof für Gott und die Welt - Chancen und Aufgabe von Kirche am  Bahnhof".



März 2014

Prominente werben für Bahnhofsmission

Mit prominenten Fürsprechern wirbt die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern um Aufmerksamkeit: Schriftsteller und Krimipreisträger Friedrich Ani und die bekannte BR-Moderatorin Ursula Heller sind die Gesichter einer aktuell aufgelegten Anzeigenkampagne, die jetzt in Druck gehen kann. Mit der kostenfreien Veröffentlichung dieser Anzeigen wiederum unterstützen Zeitungen und Zeitschriften die wichtige Arbeit der 13 bayerischen Bahnhofsmissionen für Menschen in Not.



März 2014

Postkartenaktion bringt 10 000 Euro

Berlin. Eine gemeinsame Postkartenaktion von Deutscher Bahn und Bahnhofsmission zahlt sich für die Bahnhofsmission aus. Kinder und Studierende waren aufgerufen, Motivvorschläge für  Weihnachtskarten zu machen. Beim Verkauf der beiden ausgewählten Postkartenmotive kamen mehr als 10.000 Euro zusammen.

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Juli 2013

Aussichtslosigkeit macht krank

München. Die Zahlen sind alarmierend, in München wie in Passau oder Würzburg: Immer mehr Menschen, die in den bayerischen Bahnhofsmissionen Rat und Hilfe suchen, leiden unter psychischen Problemen. Viele sind einsam, andere verzweifelt, manche sogar suizidgefährdet. 241 000 Besucherkontakte hatten die 13 größtenteils ökumenisch geführten Hilfeeinrichtungen im vorvergangenen Jahr: Ungefähr jeder fünfte Gast war psychisch belastet. Das ist bayernweit eine Steigerung um cirka zehn Prozent. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. Während in Passau oder München etwa ein Drittel der Besucherinnen und Besucher unter psychischen Problemen und ihren Folgen litt, gab es in Schweinfurt mit sieben oder Augsburg mit zehn Prozent deutlich weniger Betroffene.

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Februar 2013

Übersetzungshilfen und Dolmetscherpool

München. Immer mehr Hilfesuchende aus Ost- und Südeuropa oder aus Krisengebieten des Nahen Ostens wenden sich an die bayerischen Bahnhofsmissionen. Vor allem Sprachbarrieren machen eine konkrete Hilfe oft schwer. Um den Mitarbeitenden die Kommunikation zu erleichtern, hat die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Bahnhofsmissionen dank finanzieller Unterstützung des Bayerischen Sozialministeriums nun Übersetzungshilfen in sechs Sprachen entwickeln lassen. Hier werden u.a. die Leistungen der Bahnhofsmissionen beschrieben. Außerdem stehen jetzt fünfzehn Dolmetscherinnen und Dolmetscher ehrenamtlich auf Abruf bereit, um in schwierigen Situationen am Telefon zu übersetzen.

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

Auszeichnung für Bahnhofsmission München

Die Pater-Rupert-Mayer-Medaille 2017 des Katholikenrats der Region München ging an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Bahnhofsmission München. Ihr „beispielgebender Einsatz rund um die Uhr“ gelte jedem Hilfesuchenden,...[mehr]

Neue Konzepte gefragt

Immer seltener reicht eine Tasse Tee: In ihrem Gastkommentar in der "Neuen Caritas" plädiert Hedwig Gappa-Langer, Referentin für die katholischen Bahnhofsmissionen bei IN VIA Bayern e.V., angesichts der vielschichtigen...[mehr]

Neues aus den Bahnhofsmissionen

Der Newsletter "Bahnhofsmission Bayern aktuell" ist da. Lesen Sie darin über spannende Projekte und Aktionen in den bayerischen Bahnhofsmissionen und lernen Sie die neuen Gesichter in Bayern kennen. Besonders hinweisen...[mehr]